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The Landing (Powermetal.de)

The Landing (Powermetal.de)

Ein Metalalbum, wie es sein sollte: Härte, Melodie, Stimmung, Spiel, hier stimmt alles. Die Hamburger Truppe um Piet Sielck hat eine kraftstrotzende wie hymnische Scheibe eingetütet, bei der der wuchtige Rhythmus und die rasanten Gitarren ebenso passgenau sitzen wie die teilweise mehrstimmigen Gesänge. Ob man das eingängige Titelstück, die Dampframme ‘March Of Doom’, das mächtige ‘Hall Of The Heroes’ oder die getragene Ballade ‘Before The Pain’ anhört, hier wurde durchweg Qualitätsstahl legiert. Fast durchweg will man mitsingen oder die Rübe schütteln, vor allem bei Krachern wie dem scheppernden Glaubensbekenntnis ‘Heavy Metal Never Dies’. (Tja, Herr deMaio, einige Leute unterlegen auch heute noch starke Sprüche mit starker Mucke.) Als Beispiele für die vielen gelungenen Details sei hier nur ‘Moment Of Time’ mit seinem Bass-Intro und den doppelten Leads genannt. Für Metaller kulturpreisverdächtig ist ‘R.U. Ready’, das in der Schreibweise an ‘R.U. Ready To Rock’ von BLUE ÖYSTER CULT erinnert und zu gepflegtem Krach mit einem schönen, zitatreichen Text die Heldengeschichte unserer Musik erzählt. Noch eines ist bemerkenswert: Wenn auch bei IRON SAVIOR immer (Ex-)Mitglieder von GAMMA RAY (Kai Hansen, Dan Zimmermann, Thomas Nack) aktiv waren, erinnert “The Landing” doch phasenweise mehr an die alten BLIND GUARDIAN. Vielleicht ist die Scheibe mit nicht mal 50 Minuten etwas kurz, vielleicht wird die vorherrschende Brillanz nicht bei jedem Stück erreicht. Jedoch bei CDs wie “The Landing” weiß man wieder, warum man diese Musik liebt. Mehr davon! Anspieltipps: March Of Doom, Moment Of Time, Hall Of The Heroes, R.U. Ready

Note: 8.5 / 10
Autor: Stefan Kayser, 23.11.2011
Quelle: http://powermetal.de/review/review-Iron_Savior/The_Landing,19334.html

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