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Rise Of The Hero (PowerMetal.de)

Rise Of The Hero (PowerMetal.de)

Piet Sielck und Kumpel lassen es krachen.

Zwei Jahre nach ihrer herausragenden CD “The Landing” steht die Hamburger Band IRON SAVIOR mit ihrem neuen Album “Rise Of The Hero” vor der Tür. Auch wenn die neue Scheibe keine 1:1-Forsetzung ihres Vorgängers ist, ist doch eine gewisse Kontinuität zu erkennen; schon der Name des Intros, ‘Ascendance’, ist an das 2011er Intro ‘Descending’ angelehnt.

Sodann donnert ‘Last Hero’ los, und hinter den Gitarren kesselt die Rhythmusgruppe alles nieder, wie es hier noch mehrfach vorkommen soll. ‘Last Hero’ ist zugleich das erste von vier Stücken, das von den Sagen um Atlantis handelt, wie in dem sehr lesenswerten Interview nachzulesen ist, das Kollege Marcel mit Piet Sielck geführt hat. Daneben gibt es Kracher wie ‘Thunder From The Mountains’ und Mitsing-Nummern wie ‘Iron Warrior’ und ‘Dragon King’. Und einige Stücke liefern feine Leadbreaks, die an JUDAS PRIEST denken lassen (u.a. bei ‘Revenge Of The Bride’, ‘From Far Beyond Time’ und dem kultverdächtigen Rausschmeißer ‘Fistraiser’). Fraglich ist jedoch, ob sich die Band einen Gefallen damit getan hat, ‘Dance With Somebody’ der Pop-Rocker von MANDO DIAO zu covern. Auch wenn die Truppe das Stück auf ihre eigene metallische Weise interpretiert, wirkt es doch ein wenig wie ein Fremdkörper auf dem Album.

So hat IRON SAVIOR auch 2014 wieder ein starkes Album im Gepäck, das aber nicht die hymnisch-melodische Qualität von “The Landing” erreicht. Um sich einen eigenen Eindruck von “Rise Of The Hero” zu verschaffen, kann man sich den vom Label AFM auf YouTube veröffentlichten Trailer reinziehen.

Anspieltipps: From Far Beyond Time, Thunder From The Mountains, Dragon King, Fistraiser

Note: 8.00

Review: Stefan Kayser

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